Die Geschichte des Co-Working

Co working

1628: Das erste Buch preist die Kraft des Co-Working, allerdings nur die von Gott und seinen irdischen Vertretern. Weitere Bücher folgen in den Jahren 1645, 1651, 1653 und 1657.

1995: c-base startet als einer der ersten Hackerspaces weltweit in Berlin. Im Jahr 2002 öffnet sie ihre WLAN-Netzwerke und fördert den freien, öffentlichen Zugang zum Internet. Hier gründet sich übrigens 2006 auch die deutsche Piratenpartei.

1999: DeKoven führt den Begriff „Co-Working“ ein und beschreibt damit eine Methode, die Zusammenarbeit und Geschäftstreffen über Computer erleichtert. Für ihn arbeiten Menschen und Unternehmen zu isoliert und hierarchisch, um „gleichberechtigt miteinander zu arbeiten“. Im selben Jahr, lange bevor Co-Working populär wird, erweitert das Unternehmen Boyle Software in New York seine Flächen, auf denen auch Freelancer und andere Kleinunternehmen arbeiten können.

2002: In Wien öffnet mit der Schraubenfabrik ein „community centre for entrepreneurs“. Es bezeichnet sich heute als Wiens Mutter der Co-Working-Spaces. Unter dem Schirm der Konnex Communities kommen später die Hutfabrik (2004) und der Rochuspark (2007) hinzu, womit in der Stadt der Kaffeehäuser das erste lokale Netzwerk von Co-Working-Spaces entsteht.
2005: Im Januar startet der erste Hub als „Gemeinschaft von Unternehmern“ in einer „Fabrik der Möglichkeiten“ an der Angel Station in London. Später entwickelt sich daraus ein Franchise-Netzwerk von über 40 Co-Working-Spaces weltweit, und es ist bis heute das größte. Der erste offizielle Co-Working-Space, der sich auch so nennt, geht am 9. August in San Francisco im Spiral Muse in Betrieb.

2006: In San Francisco entsteht
die Hat Factory. Anders als im Spiral Muse können die Mitglieder jeden Tag in der Hat Factory arbeiten. Die Hutfabrik stellt somit den ersten Vollzeit-Co-Working-Space dar, der den Begriff Co-Working nutzt. Zu den Mitgründern gehört Chris Messina, der den Twitter-Hashtag einführte. Im gleichen Jahr geht das Co-Working-Wiki online. Es entsteht das Konzept für den ersten Co-Working-Space in Berlin. Das Business Class Net (BCN) eröffnet am 1. Mai 2007, dem Tag der Arbeit. Aus ihm entsteht eines der ersten weltweiten Netzwerke von Co-Working-Spaces. Anders als The Hub arbeitet das BCN jedoch mit einem Fairchaise-Konzept.

2007: Der Begriff „Co-Working“ hält Einzug bei Wikipedia. Zum ersten Mal erscheint der Begriff „Co-Working” auch in Googles Trend-Datenbank. Im August findet die erste Konferenz über neues Arbeiten der „digitalen Bohème“ in Berlin statt. Mehrere der Teilnehmer gründen später drei Berliner Co-Working-Spaces: das Betahaus, co.up und Studio 70. Zwei dieser Co-Working-Spaces existieren noch heute.

2008: Während der South By Southwest (SXSW) finden 2008 und 2009 die ersten inoffiziellen Co-Working-Meet-ups statt. Ausgehend von diesen Treffen und der ersten Co-Working-Konferenz in Brüssel Ende 2008 existieren weltweit ungefähr 160 Co-Working-Spaces.

2009: In Deutschland öffnet mit dem Betahaus der erste Co-Working-Space, der sich auch so nennt. Kein anderer Co-Working-Space fand häufiger Platz in Deutschlands größtem Nachrichtenmagazin, dem Spiegel.

2010: Die Co-Working-Bewegung feiert den ersten #Co-WorkingDay – in Erinnerung an den ersten Tag des Co-Workings am 9. August vor fünf Jahren. Miguel McKelvey, Adam Neumann und Rebekah Neumann gründen WeWork

2011: Die ersten Großunternehmen experimentieren mit eigenen Co-Working-Spaces. So entsteht mit Modul 57 ein Co-Working-Space von Europas größtem Touristikunternehmen TUI an dessen Hauptsitz in Hannover. Die Bank ING öffnet mit Network Orange den ersten eigenen Co-Working-Space in Toronto. Steelcase nutzt bereits seit einem Jahr über seine Tochter Turnstone einige Co-Working-Spaces als Showroom für Büromöbel und baut zwei Jahre später mit Workspring eine eigene Kette von Co-Working-Spaces auf, die sich auf „Corporate Co-Working“ spezialisiert.

2012: Im Oktober werden weltweit zum ersten Mal mehr als 2.000 Co-Working-Spaces gezählt. Die Twitter-Nutzer verschicken im gesamten Jahr 93.000 Tweets mit dem Hashtag #Co-Working.

2013: Anfang des Jahres arbeiten zum ersten Mal mehr als 100.000 Menschen in Co-Working-Spaces. Im Juli eröffnet der 3.000. Co-Working-Space weltweit.

2014: 295.00 Nutzer weltweit arbeiten in Co-Working-Spaces

2015: 7.800 Co-Working-Spaces weltweit, über eine halbe Million Nutzer

2016: Rund 11.000 Co-Working-Spaces weltweit_ aus dem Start-up WeWork wird ein Weltkonzern

2017: „The Coworking Handbook“ schätzt, dass 1,2 Millionen Menschen heute in Co-Working-Spaces arbeiten. Ein Ende der Entwicklung sei nicht abzusehen.¹

2007: Der Begriff „Co-Working“ hält Einzug bei Wikipedia. Zum ersten Mal erscheint der Begriff „Co-Working” auch in Googles Trend-Datenbank. Im August findet die erste Konferenz über neues Arbeiten der „digitalen Bohème“ in Berlin statt. Mehrere der Teilnehmer gründen später drei Berliner Co-Working-Spaces: das Betahaus, co.up und Studio 70. Zwei dieser Co-Working-Spaces existieren noch heute.

2008: Während der South By Southwest (SXSW) finden 2008 und 2009 die ersten inoffiziellen Co-Working-Meet-ups statt. Ausgehend von diesen Treffen und der ersten Co-Working-Konferenz in Brüssel Ende 2008 existieren weltweit ungefähr 160 Co-Working-Spaces.

2009: In Deutschland öffnet mit dem Betahaus der erste Co-Working-Space, der sich auch so nennt. Kein anderer Co-Working-Space fand häufiger Platz in Deutschlands größtem Nachrichtenmagazin, dem Spiegel.

2010: Die Co-Working-Bewegung feiert den ersten #Co-WorkingDay – in Erinnerung an den ersten Tag des Co-Workings am 9. August vor fünf Jahren. Miguel McKelvey, Adam Neumann und Rebekah Neumann gründen WeWork

2011: Die ersten Großunternehmen experimentieren mit eigenen Co-Working-Spaces. So entsteht mit Modul 57 ein Co-Working-Space von Europas größtem Touristikunternehmen TUI an dessen Hauptsitz in Hannover. Die Bank ING öffnet mit Network Orange den ersten eigenen Co-Working-Space in Toronto. Steelcase nutzt bereits seit einem Jahr über seine Tochter Turnstone einige Co-Working-Spaces als Showroom für Büromöbel und baut zwei Jahre später mit Workspring eine eigene Kette von Co-Working-Spaces auf, die sich auf „Corporate Co-Working“ spezialisiert.

2012: Im Oktober werden weltweit zum ersten Mal mehr als 2.000 Co-Working-Spaces gezählt. Die Twitter-Nutzer verschicken im gesamten Jahr 93.000 Tweets mit dem Hashtag #Co-Working.

2013: Anfang des Jahres arbeiten zum ersten Mal mehr als 100.000 Menschen in Co-Working-Spaces. Im Juli eröffnet der 3.000. Co-Working-Space weltweit.

2014: 295.00 Nutzer weltweit arbeiten in Co-Working-Spaces

2015: 7.800 Co-Working-Spaces weltweit, über eine halbe Million Nutzer

2016: Rund 11.000 Co-Working-Spaces weltweit_ aus dem Start-up WeWork wird ein Weltkonzern

2017: „The Coworking Handbook“ schätzt, dass 1,2 Millionen Menschen heute in Co-Working-Spaces arbeiten. Ein Ende der Entwicklung sei nicht abzusehen.¹

Auszug: Sodexo Arbeitswelten II, Schwerpunkt: Qualität am Arbeitsplatz, Oktober 2017

 

¹ ) Vgl. MonitorMatcher, Magazin um digitales Monitoring; Vgl. deskmag, „Coworking in Zahlen“ Artikel von Carsten Foertsch und Rémy Cagnol; Vgl. The Coworking Handbook: the coworking business book; Vgl. wework; Vgl. Online-Lexikon Wikipedia

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